Wie sieht der ideale Badvorleger aus?

von Dorothea Kohn 05. Jul, 2010

Ein Badvorleger ist nicht nur schöne Dekoration im Badezimmer, sondern er erfüllt auch eine wichtige Sicherheitsfunktion: Er sorgt für festen Stand, wenn Sie nass aus der Dusche oder Badewanne kommen. Außerdem schützt er Ihre Füße vor dem Kontakt mit dem kalten Fußboden.

Stürze im Bad gehen meist übel aus

Die meisten Bäder haben einen glatten, gefliesten Boden – in Kombination mit Wasser und nackten Füßen eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle. Stürze sind fast vorprogrammiert. Und die sind gerade in engen Badezimmern nicht ohne. Denn fast immer schlägt mindestens ein Körperteil auf harte Badkeramik. Und da der frisch geduschte Mensch in der Regel keine Kleidung trägt, die ihn beim Sturz schützt, gibt’s oft noch böse Hautabschürfungen gratis dazu. Der richtige Badvorleger sorgt dafür, dass Sie sicherheitstechnisch nicht baden gehen.

Doch wie soll er aussehen, der ideale Badvorleger? Zuerst einmal sollte er absolut rutschfest sein. Ein Holzvorleger erfüllt diese Bedingung per se, ein Badezimmerteppich braucht dafür eine gute Gummierung auf der Unterseite. Zudem sollte der Badvorleger nicht zu klein sein, damit Sie genügend Standfläche haben, um sich abzutrocknen.

Badvorleger gibt’s für jeden Geschmack

Beim Material und Design können Sie ein Produkt wählen, das mit Ihrem Wohnstil harmoniert. Haben Sie ein nostalgisch angehauchtes Bad, passt eine Badezimmer Garnitur im leicht romantischen Look, beispielsweise mit einem Rosendesign in pastelligen Farben. Ein modernes, puristisches Bad mag eine einfarbige Badematte mit klarer Form und Farbe, bevorzugt in Weiß, Schwarz, Braun oder Dunkelblau. Wer Kinder hat oder ein rein weißes Badezimmer, entscheidet sich gern für farbenfrohe Badvorleger, um eine paar bunte Akzente im Bad zu setzen. Immerhin verbringen wir rund anderthalb Jahre unseres Lebens in diesem Raum.

Weiche Teppiche für kalte Füße

Textile Badvorleger haben den Vorteil, dass sie nicht nur waschbar, sondern auch schön weich und warm sind. Dies ist gerade in Bädern ohne Fußbodenheizung ein unschlagbarer Vorteil. Deshalb sollte – vor allem im Winter – auch ein Badteppich vor dem Waschbecken liegen. Hängen Sie nasse Badvorleger immer zum Trocknen auf. Schon aus diesem Grund ist es gut, ein bis zwei Ersatzvorleger im Schrank zu haben. Nach mehreren Waschgängen prüfen Sie bitte, gerade bei den günstigen Modellen, ob die Gummierung noch genügend Rutschsicherheit bietet. Textile Badvorleger gibt es in einfachen Ausführungen schon ab einem Euro bis hin zur Luxusmatte für 100 Euro.

Hält ein Leben lang: Holz im Bad

Badematten aus Bambus und Holz sehen schön aus und passen zu fast jedem Badezimmer. Sie sind jedoch oft recht klein und saugen keine Feuchtigkeit auf. Mit 15 Euro für eine Bambusmatte bis zu 180 Euro für Thermoholz-Vorleger sind die organischen Produkte teurer als ihre textilen Kollegen. Dafür halten sie jedoch ein Leben lang – wenn Sie wollen. Badvorleger aus Teakholz beispielsweise brauchen keine spezielle Pflege. Wer statt der silbrigen Patina, die das Holz im Laufe der Jahre ansetzt, den Holzton erhalten will, trägt einmal jährlich Teakholzöl auf. Einfach über Nacht einziehen lassen und eventuelle Überschüsse mit einem weichen Lappen abwischen.

Bild: © PantherMedia/Martina Fornal

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