Wie hoch ist die Einspeiseverguetung fuer Photovoltaik-Anlagen

Wie hoch ist die Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen?

26. Okt, 2011

Sie möchten Ihr Haus mit einer Photovoltaik-Anlage ausrüsten, um Kosten für Strom zu sparen? Damit treffen Sie grundsätzlich eine gute Entscheidung, denn Sonnenlicht ist eine sehr umweltfreundliche Energiequelle. Eine Photovoltaik-Anlage lässt sich gut nachrüsten und bietet eine gute Möglichkeit, um Energie zu sparen. Sie sollte groß genug sein, damit Sie nicht nur Ihr eigenes Haus mit Strom versorgen können, sondern zusätzlich Strom in ein öffentliches Netz einspeisen können. Die Anschaffung zahlt sich bald aus, denn Sie sparen nicht nur Stromkosten, sondern erhalten zusätzlich über einen bestimmten Zeitraum eine Einspeisevergütung.

Die Installation der Photovoltaikanlage

Bauen Sie ein neues Haus, können Sie die Photovoltaikanlage bereits einplanen und in die Finanzierung mit einbeziehen. Bei einem vorhandenen Haus ist der nachträgliche Einbau von Solarzellen möglich. Die Kosten für die Photovoltaikanlage sind von der Größe und der Ausführung abhängig. Zumeist werden die Kosten pro kWp angegeben. Diese Abkürzung steht für Kilowatt Peak und bezeichnet die elektrische Leistung. Pro kWp müssen Sie etwa mit 2.500 Euro rechnen. Insgesamt müssen Sie für ein Einfamilienhaus etwa Kosten von 12.000 Euro für die Photovoltaikanlage einplanen. Je nach Ausführung können die Kosten je kWp variieren, die Kosten für die Installation kommen hinzu. Die Finanzierung können Sie mit einem Bankkredit vornehmen. Unter bestimmten Bedingungen können Sie eine Förderung der KfW in Anspruch nehmen. Mehr Infos zur Finanzierung von Photovoltaikanlagen erhalten Sie auf den Internetseiten zur Photovoltaik.

Was ist die Einspeisevergütung?

Da Photovoltaikanlagen auf sehr umweltfreundliche Weise Strom produzieren, werden sie vom Staat gefördert. Die Netzbetreiber müssen sich verpflichten, Strom aus Photovoltaikanlagen abzunehmen.

Die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen nimmt je nach Jahr der Inbetriebnahme um einen bestimmten Prozentsatz ab. Dies ist in der Tatsache begründet, dass Photovoltaikanlagen langfristig ohne staatliche Förderungen rentabel sein sollen.

Die Einspeisevergütung richtet sich nach der Größe der Anlage. Für eine Anlage, die im Jahre 2011 in Betrieb genommen wurde, erhalten Sie pro kWh Strom etwa eine Einspeisevergütung von 28 Cent. Nehmen Sie eine Anlage erst im Jahr 2012 in Betrieb, fällt die Einspeisevergütung deutlich geringer aus. Die Einspeisevergütung sinkt jährlich um ca. 13 %. Dies hängt davon ab, wie viele Anlagen jährlich in Betrieb genommen werden.  Werden sehr viele Anlagen innerhalb eines Jahres in Betrieb genommen, so ist die Senkung der Einspeisevergütung entsprechend höher. Die Einspeisevergütung, die Sie seit Beginn der Inbetriebnahme erhalten, ist von den Senkungen nicht betroffen.

Bild: panthermedia.net Daniel Schoenen

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