Welches sind die besten Waschmaschinen?

von Ulrike Dietz 11. Mai, 2010

Was macht eine gute Waschmaschine aus oder anders gefragt, was unterscheidet eine gute von weniger guten Waschmaschinen? Nicht immer ist das teuerste auch automatisch das beste Modell. Persönliche Ansprüche und Bedürfnisse gilt es vor dem Kauf einer neuen Waschmaschine genau zu überlegen.

Besonders in der heutigen Zeit ist der Energieverbrauch eines Haushaltsgerätes ein entscheidendes Kriterium. Bei allen Geräten, also auch bei Waschmaschinen, sollten Sie darauf achten, dass sich der Verbrauch von Strom in Grenzen hält. Waschmaschinen erreichen einen niedrigen Energieverbrauch durch zahlreiche Sparprogramme. Bei vielen Testergebnissen schneiden immer wieder Waschmaschinen gut ab, die Wassersparprogramme und Kurzwaschgänge haben. Wenn Sie einmal nicht so viel Wäsche haben und die Trommel nur halbvoll ist, können Sie mit dem entsprechenden Programm Wasser, Strom und Waschpulver sparen. Auch die Schleuderzahl spielt beim Kauf einer Waschmaschine eine Rolle. Ein Modell mit 1600 Umdrehungen oder mehr in der Minute schleudert die Wäsche trockener, was die Zeit im Wäschetrockner verkürzt. Und eine kürzere Trockenzeit verbraucht weniger Strom und Sie sparen bares Geld.

Achten Sie auf das A bei der Energieeffizienzklasse

Achten Sie beim Waschmaschinenkauf auf die Energieeffizienzklasse der einzelnen Geräte. Dabei handelt es sich um eine Prüfung nach europaweit gleichen Normen. Geprüft werden bei Waschmaschinen der Energiebedarf, die Wasch- beziehungsweise Reinigungswirkung und die Schleuderwirkung. Auf Basis der Prüfergebnisse gibt es eine Klassifizierung der Geräte, die auf einem Energielabel vermerkt sind. Die Energieklasse A, A+ und A++ stehen für einen sehr niedrigen Energiebedarf beziehungsweise gute Arbeitsergebnisse, die Klasse G ist der schlechteste Wert und bedeutet hohen Energiebedarf beziehungsweise schlechte Arbeitsergebnisse.

Bei einer guten Maschine sind nicht immer die Außenmaße ausschlaggebend, wohl aber das Fassungsvermögen und die Größe der Öffnung. Das ist bei einem Toplader ebenso wichtig wie bei einem Frontlader. Ist die Öffnung zu klein, wird in der Regel automatisch weniger Wäsche in die Maschine gefüllt und das ist nicht der Sinn der Sache. Außerdem lässt sich die feuchte Wäsche bei einer großen Öffnung leichter entnehmen. Waschmaschinen sollten bei einem Normalprogramm auch immer voll ausgelastet sein, um effektiv zu arbeiten.

Mit dem Aqua Stop Überschwemmungen verhindern

Um zu verhindern, dass Küche, Bad oder Keller unter Wasser gesetzt werden, sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass die Maschine einen so genannten Aqua Stop hat. Dieses kleine Ventil verhindert eine Überschwemmung, wenn der Schlauch einen Riss hat oder im schlimmsten Fall sogar platzt.

Genauso wichtig wie Energieverbrauch, Wasserverbrauch, Sparprogramme und Größe der Maschine sind aber auch Dinge wie die Standfestigkeit und der Geräuschpegel. Waschmaschinen, die nicht fest auf dem Boden stehen, fangen beim Schleudern an zu „tanzen“, können dabei umkippen und kaputtgehen. Besonders wenn oben auf der Maschine noch ein Wäschetrockner steht, ist es wichtig, dass sie fest und sicher steht. Die Geräuschentwicklung beim Schleudern und Pumpen sollten sich ebenfalls in Grenzen halten. Vor allem, wenn die Waschmaschine bei Ihnen in der Küche oder im Bad steht. Aber auch Ihre Nachbarn wissen leise Waschmaschinen zu schätzen.

Bild: © PantherMedia/Marco Müller

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