Welche Versicherungen für Zuhause gibt es?
16. Jan, 2012
Haushaltsversicherungen sind meistens in zwei Kategorien unterteilt, bezüglich der Dinge, die sie versichern sollen. Hier gibt es meistens eine Kombination aus einer Sachversicherung und einer privaten Haftpflichtversicherung.
Bei der Sachversicherung werden alle Dinge, die im Wohnraum beweglich sind versichert. Hierzu zählen auch alle elektronischen Geräte. Zum Wohnungsinhalt werden Inventar, Einrichtung und alle Dinge, die im Haushalt benötigt werden, gezählt. Auch das Eigentum der versicherten Personen, im Haushalt, wird hier mitversichert.
Bei der privaten Haftpflichtversicherung werden Beträge übernommen, die bei Dritten mittels Schadensersatzansprüchen geltend gemacht werden. Diese private Haftpflichtversicherung hat meistens innerhalb von Europa Geltung. Es werden dabei die Gefahren des täglichen Lebens übernommen. Hierzu zählen vor allem Verletzungen beim Sport.
Wie wird die Haushaltsversicherung errechnet?
Die Versicherungssumme kann auf unterschiedliche Arten festgelegt werden.
• Der Wert des Inventars im Haushalt, wird mit einer Wertaufstellung errechnet und so wird die gesamte Versicherungssumme erstellt. Hier werden dann auch die monatlichen Raten angepasst. Für diese Haushaltversicherung muss allerdings ein Gutachter den Wert schätzen. Hier können nicht einfach illusorische Werte angegeben werden, sondern es müssen Belege vorgelegt werden.
• Der Wert kann auch pauschal ermittelt werden. Hier werden einfach die Größe der Wohnung und einige Ausstattungsnormen angewendet. Da diese Art der Haushaltsversicherung am einfachsten von Statten geht, kommt diese in der Praxis auch am häufigsten zur Anwendung.
Die Versicherung leistet ihre Ablösesummer, wenn die versicherten Gegenstände zu Bruch gehen, oder durch Feuer, Sturm oder Einbruch beschädigt oder entwendet werden. Die Option des Glasbruches muss manchmal als Extrapaket in die Haushaltsversicherung aufgenommen werden.
Eine Haushaltsversicherung sollte auf jeden Fall abgeschlossen werden, denn auch bei einem Wasserrohrbruch werden die verursachten Schäden übernommen. Besteht allerdings keine Haushaltsversicherung, dann müssen die Kosten vom Verursacher übernommen werden. Diese Kosten können sich sehr schnell in einem hohen Bereich belaufen. Hier sollte aber nicht an der falschen Stelle gespart werden.
Die monatliche Belastung richtet sich immer nach der Versicherungssumme. Meistens sind die Kosten aber nicht wirklich eine finanzielle Belastung. Wer eine Haushaltsversicherung abschließen möchte, sollte immer einen Versicherungsvergleich vorab machen. Hier können nicht nur unterschiedliche Pakete gefunden werden, sondern auch gravierende Unterschiede bei der monatlichen Belastung.
Bild: panthermedia.net Kheng Ho Toh
