Tipps zum Stromsparen

Tipps zum Stromsparen im Haushalt

15. Aug, 2011

Ganz unbesorgt verbrauchen wir Strom. Schließlich sehen wir nicht, wie das Stromnetz unser Geld aufsaugt. Bei der Jahresabrechnung wird dann oft eine saftige Nachzahlung fällig. Viele Verbraucher werden sich wahrscheinlich fragen, wie die hohen Stromkosten überhaupt entstehen konnten. Schließlich haben sie doch jedes Mal das Licht, den Fernseher und den Computer ausgeschaltet, wenn sie aus dem Haus gegangen sind und trotzdem wird eine Nachzahlung fällig. Oft verbrauchen wir unnötig viel Strom, ohne es überhaupt zu merken.

Verbrauchen Sie keinen unnötigen Strom

Es ist doch ärgerlich, Geld für Strom auszugeben, den Sie überhaupt nicht benötigen. Verzichten Sie deshalb auf den Stand-by-Modus. Wer den Fernseher, Computer und andere Elektrogeräte nach der Benutzung komplett vom Netz nimmt, kann sehr viel Strom sparen. Aber nicht nur im Stand-by-Betrieb wird unnötig Energie verschwendet, auch Akkuladegeräte, die nach der Aufladung mit der Steckdose verbunden bleiben, verbrauchen Strom.

Strompreise vergleichen lohnt sich

Zwischen den einzelnen Anbietern herrschen teilweise enorme Preisunterschiede. Viele Verbraucher bleiben aus Bequemlichkeit bei dem Grundversorger. Doch gerade die Tarife der Grundversorger sind oft sehr hoch. Sogar viele Ökostromanbieter verlangen niedrigere Preise als die Stadtwerke. Stiftung Warentest hat 2011 die Preise der bundesweiten Anbieter von Ökostrom miteinander verglichen. Zum Testsieger wurde der „BS Naturstrom Gold“ Tarif von der Braunschweiger Versorgungs-AG gekürt. Den zweiten und dritten Platz belegten  „Ökostrom“ von den Elektrizitätswerken Schönau und „Hallo Natur!“ von EnegieGUT. Der Tarif „Natur pur Strom kompakt“ von dem bekanntesten deutschen Stromanbieter Entega ergatterte zwar nur den vierten Platz im Preisvergleich, aber dafür schätzen Experten den Entega – Ökostrom als besonders umweltfreundlich ein. Die Bewertung von Stiftung Warentest erfolgte auf Berechnungen des durchschnittlichen Stromverbrauchs der deutschen Haushalte. Um tatsächlich den für Sie am günstigsten Anbieter zu wählen, sollten Sie solch einen  Stromvergleich nach Berechnung Ihres individuellen Verbrauchs durchführen. Im Internet lassen sich dafür verschiedene Tarifrechner finden, die Ihnen die Suche nach dem günstigsten Anbieter erleichtern.

Kaufen Sie energieeffiziente Elektrogeräte

Schon beim Kauf von Elektrogeräten können Sie den ersten Grundstein zum Energiesparen legen. Besonders im Küchenbereich lässt sich mit der Wahl einer hohen Energieklasse viel Strom sparen. Hinsichtlich der so genannten „weißen Elektrogeräte“ kann sich sogar eine Energiesanierung lohnen. Ein Kühlschrank der Klasse A++ kann im Vergleich zu einem alten Kühlschrank unter Umständen so viel Strom sparen, dass sich der Kaufpreis bereits nach einigen Jahren amortisiert hat.

Bild: panthermedia.net | Heike Brauer

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