Sicherheitstechnik für Ihr Haus (Teil 2)
24. Dez, 2011
Wenn der Traum vom eigenen Häuschen – ob aus Holz oder Ziegeln – endlich in Erfüllung gegangen ist, möchte man das neue Zuhause auch gerne unbekümmert genießen. Schließlich hat man viel Zeit, Arbeit und Geld investiert. An etwaige Gefahren oder unliebsamen Überraschungen denkt man in diesem Moment eher weniger. Doch Gefahrenquellen gibt es leider überall. Eine der Gefahrenquellen definiert sich über Gas. Viele Haushalte werden mit Gas versorgt. Wenn es hierbei zu einer Störung oder zu einem Defekt einer Gasleitung kommt, sieht man es auf den ersten Blick nicht. Man kann es riechen. Doch wenn ein unangenehmer Gasgeruch entstanden ist, ist es oft schon zu spät. Mit einer entsprechenden Sicherheitstechnik für Ihr Haus kann größerer Schaden für Mensch und Material abgewendet werden. Gasmelder sind hier die geeignetsten Warnsysteme für Ihr Haus.
Gaswarnanlagen und ihre Eigenschaften
Gasmelder gibt es in verschiedenen Variationen, die in ihrer Funktionalität in unterschiedlichen Systemen arbeiten. Die Auswahl einer Gaswarnanlage hängt auch von der Größe des zu sichernden Gebäudes ab, denn Gaswarnanlagen unterscheiden sich von der Anzahl ihrer Messstellen und sind unter Umständen relevant für die Gebäudeversicherung. Eine CO Warnanlage kann beispielsweise für 200 Messstellen ausgerichtet sein. Sie verfügt über Messfühlleitungen und Alarmschaltpunkte. Ihre Alarmausgabe ist für Sammelstörungen und Sammelalarme ausgelegt. Sie arbeitet mit unterschiedlichen Lüftungsstufen. Sie besitzt eine Notstromversorgung und eine Ethernet Schnittstelle. Auf einem LED-Display wird die Betriebs-Alarm- und Störungsmitteilung angezeigt. In Klarschrift werden Gasart, der Konzentrationswert und die Störungsmeldungen einzelner Messstellen angezeigt.
Ausstattung von Gas Alarmzentralen
Dann gibt es Gaswarnanlagen, die für 1-2 Messstellen ausgerichtet sind. Diese Gas Alarmzentralen können sowohl an einer Wand oder in einem Schaltschrank eingebaut werden. Zu dieser Kategorie gehören auch die Gas-Detektionsanlagen, die mit einer Hupe, einem Schlüsselschalter zur Alarmsperre für Sonderfälle ausgestattet sind. Des Weiteren verfügen sie über einen eingebauten Piezo-Summer und einem Anschluss für eine externe Resettaste. Bei diesem System ist eine Eigenüberwachung sowie eine Linienüberwachung möglich.
Gasmessfühler und ihre Besonderheiten
Eine weitere Variante der Gasmelder sind die Gasmessfühler für brennbare Gase und Dämpfe, die mit BUS Messfühlern oder Pellistoren und Halbleitersensoren ausgestattet sind. Sie funktionieren elektromagnetisch und mechanisch. Sie sind staubdicht verkapselt. Die Sensoren sind mit einer zündungshemmenden Sintermetallkapselung versehen und eignen sich für staubige und schmutzige Räume. Die Gasmesszentralen mit Ansaugung besitzen neben einem Sensor einen Ansaugschlauch und einen austauschbaren Feinfilter. Die Ansprechzeit ist abhängig von der jeweiligen Schlauchlänge.
Bild: panthermedia.net Andreas Pollok
