Rueckschonend gaertnern mit der Gartenkralle

Rückschonend gärtnern mit der Gartenkralle

23. Aug, 2011

Macht es Sie auch total verrückt, wenn Sie zusehen können, wie sich das Unkraut in Ihrem Garten ausbreitet. Der Gedanke daran schon wieder auf der Erde zu knien oder in bückender Haltung ihre Blumenbeete abzugrasen hebt Ihre Laune auch nicht gerade. Verständlich, denn Gartenarbeit ist echte Knochenarbeit, aber darauf nehmen die wilden Kräuter, die der Wind aus allen Richtungen ausgerechnet immer und immer wieder in Ihren Garten weht, keine Rücksicht. So oder so ähnlich waren wohl auch die Gedankengänge des findigen Kopfes, der die Gartenkralle erfunden hat.

Entspannte Haltung, bei optimaler Wirkungsweise!

Genau wie auch bei einer Waschmaschine, die von oben beladen wird, müssen Sie sich mit diesem Gartengerät nicht mehr ständig bücken oder auf der Erde herumkrabbeln. Dieses handliche Gartengerät ist etwa 95 cm hoch und besteht aus einem Stiel, an dessen oberen Ende ein ca. 35-40cm breiter Haltegriff quer aufgesetzt ist. Am unteren Ende sind 4 Krallen ringförmig angeordnet und befestigt. Für die Handhabung der Gartenkralle brauchen Sie nicht einmal eine Gebrauchsanweisung. Denn einfach in den Boden stecken und mit einer Drehbewegung lockern Sie schon die Erde auf. Nach ein paar Minuten haben Sie Ihren Takt gefunden, d. h., Sie haben einen weitaus kleineren Zeitaufwand. Ist ringsherum der Boden leicht aufgeworfen, können Sie nun mit einem Bügeljäter die lästigen Pflanzen endgültig beseitigen. Ist der Boden nicht sehr fest oder die zu bearbeitende Fläche nicht sehr groß, können Sie alternativ einen Krümmer (3 Krallen, zwei paarig, 1 versetzt) mit langem Stiel einsetzen.

Weitere Verwendungszwecke der Gartenkralle

Wenn Sie genau darüber nachdenken, fallen Ihnen bestimmt einige Einsatzorte der Gartenkralle in Ihrem Garten ein, die sich für Ihren schmerzenden Rücken bezahlt machen. Denn nicht nur als Unkrautbeseitiger ein Helfer eignet sich die Gartenkralle auch sehr gut für das Anlegen von neuen Beeten. Speziell die Beete, wo Sie bald Erdbeeren, Salat oder Gemüse ernten wollen. Damit auch alles gut wächst und nachher Ihnen auch mundet, erhalten Nutzbeete mit Mineralien angereicherte Erde oder speziellen Dünger, der aufgestreut wird. Dies ist erforderlich, da nicht in allen Gebieten fruchtbarer Boden vorherrscht. Um den vorhandenen Boden mit dem Dünger oder der angereicherten Erde zu vermengen, erfüllt nun die Gartenkralle wieder ihren Zweck. Die Kralle in die Erde einstecken und mit Drehbewegungen vermengen. Danach geht es dann aber leider mit anderen Werkzeugen wie Gartenscheren oder Rasenmäher weiter. Ein Garten ist halt nie fertig.

Bild: panthermedia.net Rilo Naumann

Tags: , ,