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Nachhaltig Kosten sparen mit Wärmepumpen

12. Jan, 2012

Die Kosten für Gas und Öl steigen und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht. Doch dieser Trend hat auch gute Seiten: Denn alternative Energien werden dadurch immer interessanter und attraktiver. So rücken Technologien wie Solaranlagen oder Wärmepumpen immer mehr in den Vordergrund des öffentlichen Interesses und auch die Wirtschaft beginnt langsam, umzudenken und den erneuerbaren Energien mehr Zeit und Aufmerksamkeit zu widmen.

Das Prinzip von Wärmepumpen

Wer nachhaltig sein Haus heizen möchte, kann bspw. eine Luft/Luft Wärmepumpe nutzen. Wärmepumpen arbeiten mit Wärme aus dem Erdreich und heizen damit das Haus. Zusätzlich liefert eine Wärmepumpe warmes Wasser. Doch für wen lohnt sich bereits jetzt eine solche Pumpe und wie ist es um die Zukunft solch nachhaltiger Energiequellen bestellt?

Die Wärme ist kostenlos

Wärmepumpen arbeiten mit der im Boden gespeicherten Energie. Wie für die Solarkraft ist die unaufhörliche Quelle für diese Energie bzw. Wärme die Sonne. Weil die erwähnten Preise von Öl und Gas nach und nach ins Unermessliche steigen, wird die Sonne als zuverlässiger Lieferant von Energie mehr und mehr interessant auch außerhalb von großangelegten Wüstenprojekten und abseits der Solaranlagen auf Hausdächern. Mit einer Wärmepumpe werden so Ölkessel und Gasheizung bald überflüssig bzw. ersetzt, und viele Einfamilienhäuser nutzen die Technologie bereits. Dabei funktionieren Wärmepumpen sogar im Winter, wenn die Erde von den eisigen Temperaturen gefroren ist, denn Erdkollektoren im Garten liefern selbst zur kalten Jahreszeit noch ausreichend Energie. Ohne zusätzliche Kosten.

Hohe Anschaffungskosten

Rund 10 000 Euro kostet eine herkömmliche Wärmepumpe, hinzu kommt die Installation der Anlage. Im Vergleich zu Öl- oder Gas-Brennwertkesseln mit Kosten von rund 3000 bis 7000 Euro sind hier die Kosten deutlich höher in der Anschaffung und stoßen bei  Verbrauchern nicht selten auf Widerstand gegen eine nachhaltige Lösung für die Beheizung. Heizungsbauer bieten Komplettpakete an, in denen die Gesamtkosten niedriger ausfallen können, deshalb sollten Eigentümer auf jeden Fall Preise vergleichen und sich vor der Anschaffung einer Wärmepumpe einen umfassenden Überblick mit unabhängigen Tests und Informationen verschaffen.

Ein großer Vorteil einer Wärmepumpe besticht am Ende: niedrige Betriebskosten. Die Anlage benötigt keinen Brennstoff, lediglich Strom. Richtig installiert und unter passenden Voraussetzungen liefert so die Erdwärme ca. 75 Prozent der benötigten Energie für Heizung und warmes Wasser. Bei dieser Rechnung kommen lediglich 25 Prozent durch den Einsatz von Strom hinzu, was eine Wärmepumpe zu einem nachhaltigen und energiesparenden Heizungsmodell macht, das zukunftsfähig ist und die Umwelt schont.

Bild: panthermedia.net Slavomir Valigursky

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