Matratzen – Was bedeuten die Härtegrade?
von Ulrike Dietz 10. Mai, 2010
Moderne Matratzen werden nach mehreren Härtegraden unterschieden. Entscheidend für die Härtegrade sind neben dem Körpergewicht auch die Körpergröße, das Alter, die Gesundheit der Wirbelsäule und nicht zuletzt die Schlaf- und Liegegewohnheiten. Härtegrade bei Matratzen sind nicht einheitlich vorgeschrieben, also nicht genormt. Somit kann jeder Hersteller seine Härtegrade selbst definieren.
Grundsätzlich werden Matratzen in drei Härtegraden unterschieden. Härtegrad 1 ist für die Personen perfekt die maximal 60 kg wiegen. Härtegrad 2 geht bis zu einem Körpergewicht von 80 kg und Härtegrad 3 ist für alle, die mehr als 80 kg wiegen. Allerdings sollten Sie die Angaben der Hersteller zu den Härtegraden nicht als eine Art Faustregel sehen, sondern vielmehr als eine Empfehlung.
7 Zonen, um den Rücken zu schonen
Neben den Matratzen mit einem bestimmten Härtegrad gibt es auch noch Matratzen, die in verschiedene Zonen eingeteilt sind. Diese 7-Zonen Matratzen haben einige Vorteile, wenn es um die Gesundheit der Wirbelsäule geht. Die Matratzen haben jeweils am Kopf- und Fußende drei Zonen und eine in der Mitte. Sie sind immer symmetrisch gearbeitet und müssen von Zeit zu Zeit gedreht und gewendet werden, damit sie sich gleichmäßig abnutzen können. Diese Matratzen passen sich dem Körper optimal an und verhindern orthopädische Probleme. Sie entlasten den Schulterbereich und sind eine ideale Lordosenstütze. In der Regel werden die 7 Zonen als Kaltschaummatratzen angeboten. Sie sorgen für einen entspannten Schlaf und einen gesunden Rücken.
Ganz billig sind 7-Zonen Matratzen aber nicht. Wenn Sie sich für eine solche Matratze entscheiden, dann müssen Sie mindestens 300,- Euro anlegen. Bei Matratzen sollten Sie nicht auf den Preis schauen, denn eine gute Matratze ist immer besser für die Gesundheit. Übrigens hat eine gute Matratze auch eine sehr eine lange Lebensdauer.
Es gibt keine perfekte Matratze
Früher waren Ärzte der Meinung, dass hartes Liegen gesund ist. Davon ist heute keine Rede mehr. Wirklich harte Matratzen sind nur für Menschen mit einem Bandscheibenvorfall oder mit einem höheren Körpergewicht von Interesse. Ältere Menschen und Kinder sollten auf einer weichen Matratze liegen, damit sich die Knochen und die Muskeln besser entspannen können. Ist die Matratze allerdings zu weich, dann hängt die Wirbelsäule wie eine Hängematte durch. Ist die Matratze aber zu hart, kann es zu Verkrampfungen und Rückenschmerzen kommen.
Bild: © PantherMedia/Christian Beckers

