Kaufberatung Laubsauger: Tipps vom Experten
von Guido Maiwald 25. Aug, 2010
Seit einigen Jahren sind Laubsauger aus dem herbstlichen Straßenbild kaum mehr wegzudenken. Was als Profigerät für die Straßenreinigung begann, hat längst seinen Weg in die heimischen Gärten gefunden. Doch welcher Laubsauger eignet sich für Ihren Garten und was kosten Laubsauger eigentlich?
Für viele Gartenbesitzer ist der Laubsauger eine große Arbeitserleichterung. Herbstlaub und kleinere Äste lassen sich mit ihm problemlos von Wegen und Rasenflächen entfernen. Für Nachbarn ist diese Gartentechnik oft ein Ärgernis aufgrund der Lärmbelästigung.
Der Bund für Naturschutz hat zudem darauf hingewiesen, dass die Verwendung eines Laubsaugers der Flora und Fauna Schaden zufügt. Mit welken Blättern werden Kleintiere wie Spinnen und Insekten getötet und Pflanzensamen zerstört. Benutzen Sie den Laubsauger deshalb am besten für Ihre Terrasse und Wege. Laub auf dem Rasen entfernen Sie mit einem Rechen und in den Beeten kann es liegen bleiben und als natürlicher Dünger dienen.
Laubsauger mit Elektro-Antrieb
In dieser Kategorie gibt es mehrere Gerätetypen. Zum einen solche mit Akku- oder Netzbetrieb zum anderen solche als reine Laubbläser oder mit Saugfunktion. Laubbläser mit Akkubetrieb und ohne Saugfunktion eignen sich für kleinere Flächen bis zirka 100 Quadratmeter. Diese Laubbläser bekomen Sie ab zirka 50 Euro, die Usermeinungen zu diesen Geräten sind aber nur durchwachsen.
Ein Laubsauger verfügt sowohl über eine Blas- als auch eine Saugfunktion. So können Sie Laub und Äste zusammenblasen und dann aufsaugen. Durch eine Häckselfunktion werdn Laub und kleine Äste zerkleinert, die Abfallmenge dadurch um 90 Prozent reduziert und in einem Auffangsack gesammelt.
Diese Geräte haben mehr als 2500 Watt und eine Blasgeschwindigkeit von mehr als 250 Stundenkilometern. Bei den preiswerten Geräten konnten der ATIKA LSH 2500 und der AL-KO Hurricane 2400 E überzeugen. Die Mittelklasse verfügt über stärkere Motoren und ist ab zirka 75 Euro erhältlich. Im Test schnitten der Black & Decker GW 2600 und der AL-KO Hurricane 2400 E gut ab.
Laubsauger mit Benzinbetrieb
Benzingetriebene Laubsauger sind nicht zwangsläufig leistungsstärker als Geräte mit Elektroantrieb. Zudem sind sie lauter: Die Lärmwerte steigen bis auf 100 Dezibel und Abgas produzieren sie ebenfalls. Der Vorteil ist, dass Benzin-Laubsauger ortsunabhängig zu betreiben sind und Sie keine Steckdose brauchen.
In der Mittelklasse konnten der Ryobi RBL 30 MVA und der Güde GBLS 2500 für zirka 140.- Euro überzeugen. Der Preis steigt mit der Leistung und Verarbeitung der Geräte. Für große Flächen und täglichen Einsatz sollten Profigeräte verwendet werden. Diese sind ab zirka 300.- Euro erhältlich. Beliebt sind hier die Geräte der Firmen Stihl oder Dolmar. Diese sind ab zirka 350.- Euro erhältlich.
Bei den Profigeräten gibt es solche mit Rollen, die die Arbeit noch mehr erleichtern. Sie sind jedoch nur für gerade Flächen empfehlenswert. In dieser Kategorie konnte der Cramer LS 3500 für zirka 1300.- Euro überzeugen.
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