Ist ein Rasenmäher mit Antrieb besser als ein Handrasenmäher?

von Guido Maiwald 20. Aug, 2010

Ob Rasenmäher mit Antrieb oder muskelbetrieben: Handrasenmäher sind das wohl am meisten genutzte Werkzeug im Garten. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, welcher Handrasenmäher sich für welche Rasenflächen eignet und welche Modelle es gibt. Zudem erfahren Sie mehr über Anschaffungskosten und Testergebnisse.

Bei der Suche nach der richtigen Gartentechnik sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. Bei einem Rasenmäher sind dies die Rasenfläche, der Spaß an der Bewegung, ökologische Faktoren und die Lärmtoleranz Ihrer Nachbarn.

Handrasenmäher ohne Radantrieb

Die ökologischste und leiseste Art des Rasenmähens kommt ohne Strom und Treibstoff aus! Ein Mäher ohne Radantrieb fordert die Kraft der Muskeln. Neben seiner Eignung als Sportgerät können Sie mit ihm kleine Rasenflächen oder Spielrasen schneiden. Für unebene Untergründe und Rasenflächen über 150 Quadratmeter eignet sich ein motorloser Handrasenmäher jedoch nicht. Mähen Sie den Rasen in zeitlich kurzen Abständen: Die Grashöhe ist entscheidend für die Muskelkraft, die Sie benötigen. Handrasenmäher ohne Radantrieb kosten von 50 bis über 100 Euro. Im Test konnten der Einhell BG-HM40 und der Gardena 4020-20 Spindelmäher 300 voll überzeugen.

Rasenmäher mit Radantrieb

Die Komfortversion der Rasenmäher mit Antrieb gibt es mit Benzin- oder Elektromotor. Die Wahl eines Elektro-Rasenmähers ist abhängig von der Rasenfläche. Körperlich eher träge Menschen sollten sich mit einem elektrischen Handrasenmäher nicht mehr als 500 Quadratmeter zutrauen. Trainierte Menschen bis 1000 Quadratmeter oder als Training auch darüber. Erleichert wird das Mähen mit elektrischen Handrasenmähern durch einen Radantrieb und eine größere Schnittbreite. Diese Rasenmäher mit Antrieb bekommen Sie von zirka 150.- bis über 1000.- Euro. In der unteren Preisklasse konnten beim Test der Bosch Rotak 40 und der Brill evolution 33 EF überzeugen. In der Mittelklasse schafften das der Gardena 4038 easyMove 38 E und der Sabo 36 EL.

Handrasenmäher mit Benzinmotor sind leistungsstärker. Bei einer Leistung von 2000 bis 5000 Watt können mit ihnen Rasenflächen bis zu 2000 Qaudratmetern gemäht werden. Benzingetriebene Rasenmäher mit Antrieb der Räder sind unwesentlich teurer als Modelle mit Elektromotor. Im Test konnten der Güde Big Wheeler 508 A für zirka 260.- Euro, der Güde Big Wheeler 560 Trike für zirka 360.- Euro und der Brill Steelline Plus 46 XL 6.0 für zirka 420.- Euro überzeugen.

Sowohl benzin- als auch elektrobetriebene Rasenmäher sind mit unterschiedlichen Schnittbreiten erhältlich, die zwischen 35 und 70 Zentimetern betragen. Die Schnitthöhe ist meist zwischen 20 und 70 Zentimetern justierbar, was bei unebenen Flächen wichtig ist. Grundsätzlich gilt, dass die Betriebskosten und die Lautstärke der benzingetriebenen Rasenmäher mit Antrieb höher sind als die der elektrischen. Auch der Wartungsaufwand ist bei einem Benzinmotor höher.

Bild: © PantherMedia/travis manley

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