Induktionskochplatten oder besser ein Herd mit Ceranfeld?

von Gina Vesentini 24. Mai, 2011

Schon wieder sind die Kartoffeln übergekocht. Die Kochplatten des uralten Ceranfelds lassen sich einfach nicht mehr richtig regulieren. Da muss dringend ein neuer Herd her. Doch entscheidet man sich nun für moderne Induktionstechnik oder den altbewährten Ceranherd?

Wie funktioniert eigentlich ein Induktionskochfeld?

Der Ceranherd hat mittlerweile in vielen Küchen Einzug erhalten. Die Heiztechnik ist ebenso simpel, wie sie den meisten geläufig ist. Unter der wärmedurchlässigen Glasplatte liegt eine Heizspirale, welche die Platte erhitzt. Doch wie läuft der Erwärmungsprozess beim Induktionsherd ab? Ein Induktionskochfeld funktioniert mit Hilfe von Magnetismus. Unterhalb der Kochfläche erzeugt der Induktionsherd ein magnetisches Wechselfeld, wenn Strom durch die eingebaute elektromagnetische Spule fließt. Stellt man einen Topf aus Metall auf eine Kochplatte wird er mittels induktiv verursachten Wirbelströmen erhitzt.

Vor-und Nachteile eines Induktionsherds

Induktionskochplatten sparen Energie durch optimale Wärmenutzung. Schaltet man den Herd aus wird keine Hitze mehr abgegeben. Beim Einschalten hingegen entfällt das langatmige Aufheizen der Platte. Bei einem Induktionsherd erwärmt sich nicht das Kochfeld, sondern nur die Topfunterseite. Ein Verbrennen an der Herdplatte wird somit ausgeschlossen. Ein klarer Nachteil der Induktionsmethode ist, dass sie ziemlich kostspielig ist. Eventuell entstehen weitere Kosten, weil nicht jeder Kochtopf dafür geeignet ist. Das Kochgeschirr muss nämlich magnetisch sein. Oder besser noch aus ferromagnetischem Material bestehen, damit eine optimale Wärmenutzung gewährleistet wird. So lange Sie auf den neuen Herd verzichten müssen, bestellen Sie doch einfach vom Lieferservice bei Lieferheld. Denn bevor Sie sich für den Kauf einer Herdvariante entscheiden, wägen Sie die Vor-und Nachteile noch einmal in Ruhe ab.

Bild: © panthermedia.net Ingrid Balabanova

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