Holzkohle oder Gasgrill: Pro und Contra
19. Okt, 2011
Was kann schöner sein, als an einem warmen Sommerabend mit Freunden zu grillen? Sie können nicht nur Fleisch und Wurst grillen, denn Brot vom Grill, gegrilltes Gemüse und sogar Obst vom Grill sind sehr lecker. Grillen schafft eine angenehme Atmosphäre und eine Menge Spaß. Ob Sie einen traditionellen Holzkohlegrill oder ein Gasgrill nutzen, ist Ihre Entscheidung. Während einige vom modernen Gasgrill begeistert sind, so schwören andere auf den guten alten Holzkohlegrill. Beide Grills haben nicht nur Vorteile.
Der traditionelle Holzkohlegrill
Sie möchten Grillen oder gleich eine Party mit Barbecue geben? Dann brauchen Sie den richtigen Grill. Mit einem Holzkohlegrill erhält das Grillgut seinen ganz eigenen Geschmack, auf den viele nicht verzichten können. Allein der typische Geruch macht schon Appetit. Ein Holzkohlegrill kann in der Anschaffung wesentlich billiger sein als der Gasgrill, denn es werden sehr billige Modelle angeboten. Sie müssen sich jedoch nicht für ein billiges Modell entscheiden, denn es werden sehr stabile, hochwertige Modelle angeboten.
Nun ist der Holzkohlegrill in der letzten Zeit etwas in die negativen Schlagzeilen geraten, denn wenn das Fett des Fleisches in die Glut tropft, können sich Schadstoffe entwickeln. Schnell kann es passieren, dass das Fleisch anbrennt, wenn es nicht weit genug von der Glut entfernt ist.
Der Smoky Fun, ein Holzkohlegrill, der stark an eine Lokomotive erinnert, funktioniert nach dem Vorbild des Barbeque. Das Fleisch kommt nicht direkt mit der Glut in Berührung, das Fett kann nicht hineintropfen. Angeheizt wird der Grill dort, wo sich kein Grillgut befindet. Das Grillgut wird schonend gegrillt und erhält trotzdem den typischen Geschmack.
Der schnelle Gasgrill
Der Gasgrill ist in der Anschaffung zumeist etwas teurer als der Holzkohlegrill. Für ihn spricht, dass die Betriebstemperatur schnell erreicht ist und die Temperatur beliebig reguliert werden kann. Mit dem Gasgrill können Sie beliebig lange grillen, denn Sie können das Gas jederzeit abdrehen. Der Gasgrill erzeugt nur wenig Rauch. Dies bietet den Vorteil, dass Sie an kühleren Tagen oder wenn das Wetter nicht mitspielen will sogar auf dem Balkon grillen können, – wichtig, Mietvertrag beachten. Die geringe Rauchentwicklung stellt keine Geruchsbelästigung für Nachbarn dar. Beim Grillen mit Gas werden keine schädlichen Stoffe erzeugt, mit denen das Grillgut in Berührung kommen kann. Das Grillen kann also gesünder als mit dem Holzkohlegrill sein. Allerdings müssen Sie beim Gasgrill auf den typischen Geschmack, den Sie mit dem Holzkohlegrill erreichen, verzichten. Tipp, besitzen sie weder Balkon noch Garten, grillen Sie in der Küchenzeile mit einem Elektrogrill.
Bild: panthermedia.net Günther Vigl
